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Zipline-Fahrten in Neuseeland

Eine der beliebtesten Aktivitäten in Neuseeland ist das Zipline-Fahren – das Heruntersausen an einer Seilrutsche. Die Natur des Landes bietet fürs Ziplining perfekte Bedingungen und Seilbahn-Anlagen findest du im ganzen Land. Zipline-Fahrten sind unvergessliche Abenteuer, die dich begeistern und süchtig machen werden. Schau dir deine Umgebung aus der Vogelperspektive an, lasse dir den Wind um die Ohren sausen und genieße den Adrenalinkick beim rasanten Rutschen.

Wir wollen dir nachfolgend die aufregendsten Zipline-Strecken in Neuseeland vorstellen und dir außerdem erklären, was es mit dem Ziplining auf sich hat. Auch du wirst in Neuseeland eine Strecke finden, die du ausprobieren möchtest – und hast du es einmal getan, wirst du nie wieder etwas anders tun wollen.

Was genau sind Zipline-Fahrten?

Das Prinzip des Ziplinings ist schnell erklärt. Teilnehmer einer solchen Aktivität sausen an einer Seilrutsche entlang und werden dabei mit einer Art Geschirr am Seil gesichert. Im Grunde entsteht bei der Fahrt ein Gefühl von Schweben und man fühlt sich ein wenig wie ein Vogel, der die Umgebung überfliegt.

Die Seilrutsche ist an den Enden an zwei unterschiedlich hoch gelegenen Punkten befestigt. Der Teilnehmer wird mit einem Karabiner an einem kleinen Rad festgemacht, das am Seil der Rutsche entlangläuft. Der Start der Rutschpartie ist logischerweise am höhergelegenen Punkt und wie auf einer „richtigen“ Rutsche gleitet der Ziplining-Teilnehmer bis zum anderen Ende des Seils, wobei allein die Schwerkraft beim Rutschen hilft.

Je nachdem, wie lang die Seilrutsche ist und wie viel höher der Startpunkt im Vergleich zum Zielpunkt ist, ist die Fahrt entsprechend lang und schnell.

Viele Varianten der Ziplines

Es gibt bei den Seilrutschen zahlreiche Unterschiede. So variieren Länge des Seils sowie die Höhenunterschiede der Start- und Zielpunkte. Außerdem gibt es Unterschiede bei der Höhe der Rutsche. Einige der Ziplines sind nur wenige Meter über dem Boden angebracht und andere sind wiederum in schwindelerregender Höhe von mehr als 100 Meter zu finden.

Bei einigen Ziplines sitzt du beim Rutschen und in anderen Fällen liegst du im Sicherheitsgeschirr. Auch gibt es Rutschen, bei denen du allein, mit einem Partner oder gar mit bis zu vier Personen auf einmal unterwegs bist. Da die Natur in Neuseeland so facettenreich ist, kannst du dich außerdem darauf freuen, dir die faszinierendsten Landschaften von oben ansehen zu können.

Wie du siehst, wirst du in Neuseeland Seilrutschen für die unterschiedlichsten Anforderungen und Schwierigkeitsstufen finden. Auch Kinder können in Neuseeland an Zipline-Abenteuern teilnehmen, so dass Zipline-Fahrten ein Spaß für die ganze Familie sein können.

Für wen ist Ziplining geeignet?

Im Grunde kann sich jeder ans Ziplining wagen, denn in der Regel werden stets die höchsten Sicherheitsvorkehrungen eingehalten und die vielseitige Auswahl an Ziplines spricht sowohl Zipline-Profis als auch Einsteiger an. Allerdings sind Seilrutschen natürlich nicht grundsätzlich für jeden die passende Freizeitaktivität.

So sollte niemand mit Höhenangst sich direkt an die höchsten Ziplines wagen. Mulmig wird es in der Höhe wohl jedem, aber das Rutschen soll vor allem Spaß machen und nicht nur Angst verursachen. Bist du dir also nicht sicher, wie es dir in großer Höhe gehen wird, dann wäre es am besten, du startest mit einer etwas kürzeren und nicht so hohen Seilrutsche.

Weiterhin sind auch rasante Fahrten nicht unbedingt nach jedermanns Geschmack. Auch hier sollte in diesem Fall zunächst der Versuch an einer etwas langsameren Rutsche stattfinden. Nur durch Ausprobieren findest du heraus, ob Zipline-Fahrten das Richtige für dich sind. Wenn du es aber gar nicht erst ausprobierst, wirst du vielleicht etwas verpassen, das sich zu deinem Lieblingshobby entwickeln möchte.

Für deine Sicherheit: Darauf ist beim Seilrutschen zu achten

Grundsätzlich ist Ziplining sehr sicher. Natürlich bedeutet das nicht, dass du diese Aktivität vollkommen arglos und unvorbereitet ausüben sollst. Es gibt einige Punkte, auf die du beim Seilrutschen achten solltest. Dazu gehört zum Beispiel die Vollständigkeit deiner Ausrüstung. Zu den Dingen, die bei Zipline-Fahrten unerlässlich sind, gehören:

  • Helm
  • Sicherungsgeschirr
  • Handschuhe

Außerdem sollte der Guide die Zipline-Fahrer vor dem ersten Durchgang ausführlich über die Abläufe aufklären. Zudem ist es von Vorteil, vor dem ersten Rutsch zunächst an einer kleineren Seilrutsche zu trainieren, um sich mit allem vertraut zu machen. Einen guten Zipline-Anbieter kannst du außerdem daran erkennen, dass die Seilrutschen einer regelmäßigen Überprüfung unterliegen. Diese ist Pflicht und muss von den Zipline-Anbietern nachgewiesen werden können.

Was die beste Bekleidung zum Seilrutschen angeht, so ist es natürlich immer von Vorteil, sich wetterentsprechend anzuziehen und ggf. für Sonnen- und Insektenschutz zu sorgen. Am besten sind lange Hosen sowie geschlossene Schuhe, die du beim Rutschen nicht verlieren kannst. Sorge außerdem dafür, dass sich in deinen Taschen keine Sachen befinden, die herausfallen können. Hast du sie erstmal verloren, wirst du sie in den meisten Fällen nicht mehr wiederfinden können.

Die besten Zipline-Abenteuer in Neuseeland

Ob im Norden oder im Süden, ob an Küsten oder im Urwald – es gibt zahlreiche Anbieter und Touren, bei denen du eine Seilrutsche hinuntersausen kannst. In den allermeisten Fällen werden in Neuseeland nicht nur reine Zipline-Fahrten angeboten. Solche Rutschpartien sind meist Teil eines ganzen Abenteuer-Trips, zu denen abseits des Rutschens noch Wanderungen oder Sightseeing-Ausflüge gehören. Dies sind die interessantesten und aufregendsten Zipline-Touren Neuseelands:

Waiheke Island

Waiheke Island befindet sich im Norden Neuseelands und liegt etwa 18 Kilometer von Auckland entfernt. Zu den vielen Sehenswürdigkeiten, die dich bei den Zipline-Fahrten erwarten, gehört somit auch der wunderschöne Hafen von Auckland sowie maritime Landschaften. Das Klima der Region ist außerdem das beste des ganzen Landes, was einen weiteren Punkt ausmacht, der für dieses Zipline-Abenteuer spricht. Doch alles der Reihe nach.

Auf der Waiheke Insel erwartet dich ein ganzes Abenteuer. Du rutscht nicht nur drei 200 Meter lange Seilrutschen hinab, du erlebst auch eine Wanderung in den Wald der Region und bestaunst die Natur und ihre Bewohner hautnah.

Auf deinen Rutschfahrten bis du zu zwei mit einem Freund oder Familienmitglied unterwegs und schaust dir die atemberaubende Natur der Umgebung aus der Vogelperspektive an. Nicht nur die Waldlandschaft siehst du von oben – auch die Küstenlinie samt Hafen saust auf deinem Weg nach unter an dir vorbei.

Der Weg zurück zur Basisstation führt durch verschlungene Waldwege und du siehst die reiche Fauna Neuseelands ganz aus der Nähe. Diese Zipline-Tour ist für Teilnehmer jedes Alters geeignet, wobei Kinder unter 18 Jahren nur in Begleitung eines Erwachsenen herunterrutschen dürfen. Es gilt weiterhin ein Mindestgewicht von 30 Kilogramm, um an einer Zipline-Fahrt teilnehmen zu können.

Queenstown

Nahe der wunderschönen Stadt Queenstown erwartet dich ein Zipline-Abenteuer der Extraklasse. Diese Seilbahnanlage im Süden Neuseelands ist eine der beliebtesten des Landes – und das ganz zu Recht. Nicht nur die malerischen Landschaften sind es wert, die Seilrutsche hinab zu sausen, sondern auch die langen und aufregenden Fahrten suchen Ihresgleichen.

Beim Ziplining bei Queenstown startest du die Tour mit der Skyline-Gondel und bereits bei der Auffahrt wird dir die Natur um dich herum den Atem rauben. Sattgründe Wälder, ruhige Gewässer und majestätische Gebirge fliegen an dir vorbei und du kannst bereits erahnen, wie frei du dich beim hinunterrutschen fühlen wirst.

Oben angekommen findest du eine große Anlage an Seilrutschen vor, die sich hoch über Queensland aufspannen. Es gibt reichlich Möglichkeiten, die ideale Tour für dich zu finden. Du kannst dich zwischen drei verschiedenen Angeboten entscheiden:

  • 6-Line-Tour mit einer Dauer von etwa drei Stunden und Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 70 km/h
  • 4-Line-Tour mit einer Dauer von insgesamt zwei Stunden
  • 2-Line + Drop-Tour mit einer Dauer von einer Stunde und einem „freien“ Fall von 21 Metern.

Wie du siehst, bietet die Zipline-Anlage bei Queenstown etwas für jeden Geschmack und jedes Adrenalinlevel. Es muss auch nicht immer nur eine Seilbahn sein. Auch Bungee-Sprünge und riesengroße Schaukeln sorgen für weitere Adrenalinkicks. Ein riesiger Abenteuerspielplatz mitten in der Natur und stundenlanger Spaß für Groß und Klein.

Was die Beschränkungen für diese Fahrten angeht, so liegt das Mindestalter der Teilnehmer bei 10 Jahren. Auch hier müssen sich Kinder in Begleitung eines Erwachsenen befinden, um die Seilbahn hinunterzurutschen. Das Mindestgewicht beträgt 20 Kilogramm und maximal darf man als Teilnehmer 125 Kilogramm wiegen. Diese Zipline-Anlage ist ganzjährig geöffnet und das an sieben Tagen in der Woche.

Cable Bay Adventure Park

Diese besondere Seilrutsche befindet sich in der Nähe der Stadt Nelson, die auf der Südinsel Neuseelands liegt. Drei Kilometer lang ist die Rutsche und du schwebst in 150 Metern Höhe über dicht bewaldete Landschaften. Bei der Fahrt kannst du dich auf Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h freuen. Die Besonderheit dieser Rutsche ist die Tatsache, dass du hier auf klassisches Sicherheitsgeschirr verzichten kannst.

Du sitzt bei der Rutschpartie bequem in einem Viersitzer-Gefährt und kannst dieses Erlebnis mit deinen Freunden teilen. Natürlich bedeutet es nicht, dass du gar nicht abgesichert bist. Ein Fünf-Punkte-Gurt hält dich während der Fahrt sicher im Sitz. Auch diese Attraktion steht das ganze Jahr über offen und das bei jeder Wetterlage. Die Voraussetzung für eine solche Fahrt ist eine Körpergröße von mindestens 1,20 Metern.

Saint Benedicts Caverns

Ja, selbst in Höhlen kannst du in Neuseeland Ziplinen. Vielmehr ist Ziplining in diesem Fall nur ein Teil des gesamten Abenteuers, das dich in der Nähe der Stadt Waitomo auf der Nordinsel Neuseelands erwartet. Ob allein, mit Freunden oder der gesamten Familie geht es hinab in ein verschlungenes Höhlensystem, wo du zu Fuß oder auf Seilbahnen vorankommst.

Zuerst seilst du dich etwa 40 Meter tief ab und landest direkt in der eindrucksvollen Haupthöhle, wo du Stalagmiten, Stalaktiten und andere Wunderwerke der Natur bestaunen kannst. Von dort aus geht es immer tiefer in das Höhlensystem hinein und dein Guide erklärt dir viel Interessantes zu den Dingen, die du siehst. Kombinieren lässt sich dieses Erlebnis übrigens mit einem Wildwasserrafting-Ausflug. Das Mindestalter für diesen Ausflug beträgt 12 Jahre und auch hier kannst du zu jeder Zeit des Jahres anreisen, um dieses Abenteuer zu erleben.

Die wichtigsten Fragen rund um Zipline-Fahrten

Bevor du dich auf die Suche nach dem nächsten Neuseeland-Flug machst, gibt es noch wichtige Infos zu den Zipline-Angeboten. Zum Abschluss wollen wir noch einige der häufigsten Fragen beantworten, die im Zusammenhang mit Seilbahn-Fahrten auftauchen.

Wann ist die beste Zeit für Zipline-Fahrten in Neuseeland?

Die meisten Ziplines sind ganzjährig geöffnet und stehen außerdem an jedem Wochentag zur Verfügung. Allerdings gibt es aufgrund der durchaus herausfordernden klimatischen Gegebenheiten Neuseelands bestimmte Jahreszeiten, an denen grundsätzliche bessere Wetterbedingungen vorherrschen. So ist in der Zeit unseres Winters Sommer in Neuseeland. Es ist warm, es regnet am wenigsten und die Sonne scheint besonders lange.

Somit kannst du im Neuseeland Urlaub gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Du erlebst eine unvergleichliche Zeit und kannst den kalten Temperaturen hierzulande entkommen. Auf der anderen Seite hast du außerhalb der Hauptsaison weniger Miturlauber und die Unterkünfte sind nicht so überlaufen. Wenn dir also ungemütliches Wetter nicht so viel ausmacht, könnte der Frühling und Herbst in Neuseeland ebenfalls perfekt für deine Zipline-Ausflüge sein.

Können auch Kinder an den Rutschpartien teilnehmen?

An vielen Ziplines sind auch Kinder herzlich willkommen. Allerdings hängt es immer von der jeweiligen Anlage ab, welche Altersbeschränkungen gelten. Zu jeder Zipline-Tour findest du entweder auf der Homepage oder vor Ort ausreichend Informationen zu den Voraussetzungen, um an einer Fahrt teilzunehmen.

Wie hoch sind die Preise für Zipline-Fahrten?

Das kommt auf unterschiedliche Faktoren an. Die Jahreszeit spielt eine Rolle ebenso wie die Region und die Beliebtheit des Ausflugs. Außerdem gibt es oftmals Unterschiede bei den Preisen für Kinder und Erwachsene. Zudem spielt es eine Rolle, wie lang die Tour ist und welche Aktivitäten noch dazugehören. Alles in allem kannst du von Preisen zwischen 60 und 200 Euro pro Person rechnen, wenn es ums Ziplinen in Neuseeland geht.

Muss ich ein Zipline-Abenteuer vorab buchen?

Ja, es ist grundsätzlich zu empfehlen, sich entweder vor Ort oder noch vor dem Abflug hinsichtlich der Verfügbarkeiten zu informieren und ggf. eine Reservierung vorzunehmen. Natürlich kannst du auch ohne Reservierungen vorbeikommen, aber es kann sein, dass du lange warten musst, weil viele andere Tour-Teilnehmer reserviert haben und vor dir dran sind.

Was passiert bei schlechtem Wetter?

Grundsätzlich gilt, dass alle Touren und Abenteuer selbst bei niedrigen Temperaturen und bei Regen stattfinden. Es kann schon ein ganz besonderes Erlebnis sein, den Regen auf der Haut zu spüren, während man in großer Höhe über den Baumkronen entlanggleitet. Somit kannst du auch bei schlechtem Wetter zum vereinbarten Zeitpunkt auftauchen und davon ausgehen, dass das Abenteuer stattfindet.


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